Freitag, 30. Mai 2008

Schluss mit Papier-Flugtickets

Ab dem 1. Juni 2008 ist es soweit: Das Papier-Flugticket gibt es in der IATA-Flugwelt nicht mehr. Ab Sonntag werden weltweit nur noch E-Tickets ausgestellt, dh. es gibt kein effektives Wertdokument der Airlines mehr. Somit wird in Zukunft eine Ticket-Nummer und ein Ausweisdokument (Pass oder ID) genügen - was vorallem für Leute die Tickets vergessen, verlieren oder verlegen ein Riesenvorteil ist!

Was in der Theorie so schön und logisch tönt bringt jedoch in der Umstellungsphase einige Probleme mit sich. Während die grossen Airlines der Branche (KLM, BA, Swiss, Lufthansa etc) schon seit einiger Zeit auf E-Tickets setzen, stellten kleinere Airlines (Croatian, Air Baltic, Adria Airways, etc.) erst im allerletzten Moment auf die neue Technik um. Dies wiederum hatte zur Folge, dass vielerorts technische Probleme mit E-Tickets auftraten, müssen doch die verschiedenen IT-Systeme der Airlines reibungslos miteinander kommunizieren können, damit's klappt.

Probleme gabs/gibts offenbar auch, wenn verschiedene Airlines auf einem E-Ticket miteinander kombiniert werden (Interlining) oder bei Codeshare-Flügen.

Es bleibt die Frage offen, warum die IATA solch einen wichtigen Umstellungstermin auf den 1. Juni legt, wo der Flugbetrieb auf Hochtouren läuft und nicht z.Bsp. auf den verkehrsarmen November.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Kopenhagen - mehr als nur Meerjungfrau!

Wenn man von Kopenhagen spricht, so denken viele an die "Kleine Meerjungfrau" - einer wirklich kleinen Statue direkt am Meer. Die Statue wäre eigentlich nichts besonderes, wenn der guten Dame nicht schon mehrmals der Kopf abgesägt, oder gar die ganze Figur gesprengt worden wäre.

Kopenhagen hat aber noch viel mehr zu bieten - so ist die Einkauffsträsse Ströget sehr beliebt, wo viele Läden zum Bummeln einladen. Genauso wenig kommt man um ein kühles Carlsberg-Bier Nyhavn oder einen abendlichen Besuch im Tivoli herum.

Wer noch mehr über Kopenhagen wissen will, sollte sich unseren neuen travel.ch-Movie anschauen!

Montag, 26. Mai 2008

Geht den Airlines das Benzin aus?

Bei Oelpreisen von mittlerweile rund $135/Barrel macht sich in der Airline-Szene eine gewisse Unsicherheit breit. Viele Airlines reagieren momentan mit weiteren Treibstoff-Zuschlägen, erhöhen Ihre Preise generell oder versuchen jegliche Art von "Zusatzleistungen", wie Check-in, Kofferbeförderung, Catering etc. kostenpflichtig zu machen.

Besonders grosse Probleme bereitet der hohe Oelpreis den Lowcost-Airlines, welche ihre Prozesse schon sehr optimiert haben und somit der Benzinpreis der grösste Kostenfaktor darstellt. So hat Ryanair bereits jetzt angekündigt, ab Oktober rund 30 Jets am Boden zu lassen, da diese im Winterhalbjahr nur unbefriedigend ausgelastet werden können. Ebenso wollen American Airlines, Finnair und British Airways ihre Flugpläne ausdünnen um die Auslastung zu erhöhen.

Dienstag, 20. Mai 2008

Bei Kuoni hat sich's ausgekugelt...

Während Jahrzehnten war die berühmte Kuoni-Weltkugel das Logo und Wahrzeichen des Schweizer Reisekonzerns. Es ist keine 3 Jahre her, da wurde einen tonnenschwere "Kuoni-Kugel" mittels einem Super-Puma-Helikopter auf das Dach des Hauptsitzes an der Neuen Hard gehievt.

Dies scheint jetzt alles Geschichte zu sein, wurde doch heute - zusammen mit einem superteuren, neuen Markenauftritt - das neue Kuoni-Logo vorgestellt.....

Dienstag, 13. Mai 2008

Legoland in Dubailand

Das im dänischen "Lego-Heimatort" Billund beheimatete Ur-Legoland kriegt eine weitere Schwester. Nachdem bereits in Kalifornien, Günzburg (Süddeutschland) und Windsor (England) jeweils eine Lego-Erlebnis-Stadt steht, soll bis im Jahr 2011 im neu gebauten "Dubailand" in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Lego-Erlebnispark gebaut werden.

Als Laie fragt man sich, natürlich wie lange man an solch einer Legostadt baut...und wieviele 6er und 4er-Steine man dafür braucht??

Montag, 12. Mai 2008

Ostel - das Hotel im Berliner Plattenbau

Seit dem Tag der Arbeit 2007 (1.5.07) hat in Berlin das Ostel geöffnet - ein Hotel ganz im Stil der DDR. Unweit vom Berliner Ostbahnhof in einem klassischen DDR-Plattenbau untergebracht, erwarten den Gast 38 individuell eingerichtete Zimmer im Ossi-Stil. Selbst ein Honecker-Bild an der Wand darf natürlich nicht fehlen.

Das Ostel wird von Nostalgie-Style-Freaks geradezu überrannt und ist oft ausgebucht. Dies dürfte aber auch an den sehr humanen Preisen liegen. Ein Einzelbett im "Pionier-Zimmer" ist bereits für 9 Euro pro Nacht zu haben. Im Ossi-Doppelzimmer kostet's nach wie vor humane 39 Euro.

Sonntag, 11. Mai 2008

Indien prüft Erleicherung für die Erteilung des Visum

Wie letzte Woche verschiedene Medien meldeten, plant die indische Region, in Zukunft die Erlangung von Visa für Indien zu erleichtern.

So soll es neu möglich sein, diese erst bei der Einreise zu beantragen. Bisher war es so, dass ein Visum für Indien spätestens 2 Wochen vor Abreise bei der indischen Botschaft des Abreiselandes beantragt werden musste.

Leider ist aber noch nicht bekannt geworden, wann diese deutliche Erleichterung der Einreise nach Indien umgesetzt werden soll.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Gepäck-Anarchie bei den Airlines

Früher im einigermassen regulierten - oder doch mindestens normierten - Flugverkehr war die Fluggepäck-Welt noch in Ordnung. So wurden irgendwann in den Anfangszeiten des Flugverkehrs die folgenden Gepäcklimiten festgelegt:

Nordamerika: "Piece-Concept" = 2 Gepäckstücke à max 23kg, limitier durch das Volumen

Rest der Welt: 20 kg in Economy, 30 kg in Business und 40 kg in First-Class.

Soweit, so gut - diese Regeln galten weltweit während gut 50 Jahren und man war sich auch als Passagier sicher, dass man am Checkin-Schalter keine unliebsamen Ueberraschungen erlebt. Seit 1-2 Jahren jedoch, nimmt das Chaos überhand: Gewisse US-Airlines verlangen jetzt für das zweite Gepäckstück eine Zahlung von $10-20, dies jedoch entweder nur auf Domestic-Flügen oder grundsätzlich - aber wiederum mit einigen Ausnahmen.

Desweiteren gibt es europäische Airlines, bei welchen die Gepäckaufgabe nicht mehr im Preis inbegriffen ist. Vorreiter in diesem Bereich ist Ryanair, welche pro eingechecktes Gepäckstück 10 Euro verlangt.

Als Reisebüro erhalten wir zur Zeit täglich Informationen der Airlines bezüglich deren Gepäck-Ruling und die zahlreichen Ausnahmen und es ist mittlerweile sehr schwierig, hier den Ueberblick zu bewahren. Im Zweifelsfall, gibts nur die Möglichkeit, sich kurz bei der Fluggesellschaft telefonisch rückzuversichern.