Zugfahren in China ist eine echte Challenge... aber nach Anfangsschwierigkeiten eigentlich sehr angenehm.
Tickets:
Das erste und grundsätzliche Problem ist es, sich Tickets zu besorgen. Dabei sind die Fahrpläne und Anzeigetafeln ausschliesslich auf Chinesisch vorhanden. Vor jedem Schalter bilden sich sehr lange Schlange, man braucht Ellbogen. Wenn man Glück hat, gibt einen "English-Counter", ansonsten muss man auf einer Karte zeigen wo man hin will und sich irgendwie verständigen.Check-in:
Spätestens 30 Minuten vor Abfahrt des Zuges sollte man am Bahnhof sein, denn es gibt noch einige Ticket- und Sicherheitskontrollen. Dann begibt man sich zur "Waiting-Area" für seinen Zug, der via Zugnummer einigermassen einfach auf der Anzeigetafel zu identifizieren ist.Boarding:
Nach dem Warten wird der Zug (ähnlich wie am Flughafen) aufgerufen. Man braucht die Durchsage keineswegs zu verstehen, denn spätestens jetzt bewegt sich der ganze Wartsaal zum Zug und nimmt seine vorreservierten Plätze ein. Pro Wagen gibt es eine Schaffnerin, die vor dem Einsteigen noch ein xtes Mal das Ticket kontrolliert.
Die Fahrt:
An Bord wird man durch die ausserordentliche Sauberkeit, die riesige Beinfreiheit und die sehr modernen Züge überrascht. Auch der Service lässt keine Wünsche offen, ist doch die Wagenschaffnerin ständig bemüht einem entweder Getränke oder Essen zu verkaufen oder touristische Tipps (auch mit Händen und Füssen) zu geben.Check-out:
Nach der Ankunft gilt es unbedingt zu beachten, dass das Ticket beim Bahnhofsausgang nochmals vorgewiesen werden muss.... sonst kommt man nicht aus dem Bahnhof raus...
Happy Train-travelling in China !
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2 Kommentare:
Bus fahren in China ist ähnlich abenteuerlich! Vor Allem den richtigen Bus zu erwischen ist eine echte Challenge. Eine Fahrt mit einem "Sleeperbus" muss man aber mal erlebt haben....
aber es lohnt sich auf jeden fall, die kontakte die man im zug so einfach knüpfen kann, die fertignudeln die für die chinesen einfach zu der bahnfahrt dazugehören... herrlich !
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