Montag, 21. Januar 2008

Was ist bei Ticketregeln logisch?

Als Laie könnte man ja meinen ein Flugticket sei ein ganz einfacher Kauf eines Transportes von A nach B... aber weit gefehlt! Die Flugindustrie hat unzählige Regeln erlassen, welche zum Nachteil für Passagiere werden können. Zu den Wichtigsten Punkten die zu Problemen führen gehören:

Persönlich + nicht übertragbar:
Ein Flugticket ist persönlich und wirklich nicht übertragbar. Selbst wenn man jemanden findet, der das Flugticket 1:1 übernimmt, so geht es nicht einfach den Namen zu ändern oder mit diesem "fremdnamigen" Ticket zu reisen. Dies gilt ebenso bei falsch geschriebenen Namen auf Flugtickets. Es bleibt lediglich eine Annullation mit hohen (oder vollen) Kosten.

Retour günstiger als einfach:
Jeder vernünftige Mensch begreift es zwar nicht, aber es ist einfach so: Meistens sind Retour-Tickets bei denen man den Rückflug verfallen lässt günstiger als oneway-Flugtickets. Dies hängt mit den Einschränkungen zusammen, die man mit dem Kauf eine Retourtickets akzeptiert. Aber aufgepasst, das funktioniert nur, wenn man den Rückflug verfallen lässt. Will man nur den Rückflug brauchen und lässt den Hinflug verfallen, so löscht die Airline die gesamte Reservation!

Flugplanänderungen vorbehalten:
Auch das ist schwer zu begreifen, aber in der Flugindustrie Tatsache: Will man als Passagier einen Flug umbuchen, zahlt man sehr viel oder muss sogar ein neues Ticket kaufen. Umgekehrt hat die Airline aber sehr viele Rechte um ihrerseits Flugplanänderungen, Reroutings oder Annullationen durchzuführen. Gemäss Transportbedingungen müssen diese vom Kunden in der Regel akzeptiert werden. Kurzfristige Aenderungen/Ueberbuchungen seitens der Fluggesellschaften werden zwar seit 2 Jahren innerhalb der EU durch die "Denied Boarding Compensation" geregelt.... aber auch hier gibt es etliche Schlupflöcher für die Airline.